Der Beginn

Ich komme nach Hause. Müde und durch gefroren. Es ist November und das Wetter ist seit Tagen nasskalt. Ich stelle die schweren Tüten mit den Einkäufen ab und schließe die Tür, als mir auffällt dass das Licht im Wohnzimmer brennt. Unsicher grübel ich, ob ich vergessen habe es heute morgen auszumachen. Mein Herz fängt an zu klopfen. Ein Einbrecher macht wohl kaum Licht. Ich schnapp mir also die Tüten und geh rein. Du stehst da. Lässig an der Tür zur Küche und grinst. Ich hatte dich erst morgen erwartet. Du kommst zu mir, nimmst mir die Tüten ab und nimmst mich in deine Arme. Ich leg meine Arme um Dich, versinke in der Umarmung, atme deinen Duft. Bin zu Hause angekommen. Du löst Dich von mir, legst eine Hand unter mein Kinn. Ich steh still und warte. Doch Du beugst dich nur vor und küsst mich. Sanft. Fordernd. Ein Versprechen nach mehr. Später. Dann küsst Du mich auf die Stirn und gehst mit den Tüten in die Küche. Ich bleib angewurzelt stehen, während du die Lebensmittel einräumst.

Auf dem Tisch liegt ein Karton. Daneben liegen Sachen, die Du dort hingelegt hast. Eine Abmachung zwischen uns beiden. Mein Herz klopft. Sobald der Karton offen ist, tritt die Abmachung in Kraft. Ich werde wieder die Schulbank drücken. Mit Halsband und Strafpunkten. Gefesselt und doch frei. Ich werde fluchen und schimpfen. Und so intensiv lernen wie noch nie.

Fortsetzung folgt. Vielleicht….

2 Kommentare zu „Der Beginn

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