Das Buch #ProjektDings

Ich lese Bücher seit ich denken kann. Warum? Keine Ahnung. Vielleicht weil ich einen großen Wissensdurst habe. Obwohl ich wenig Sachbücher habe. Als Kind hab ich am Wochenende und in den Ferien bis in weit in die Nacht gelesen. Wie fast alle in meiner Familie. Inzwischen habe ich wohl mehrere hundert Bücher. Gebunden, als Taschenbuch und auch elektronische. Ich habe lange gehardert in Sachen E Books. Es ist einfach nicht das gleiche. Aber der Platz ist nun mal endlich. Und ausleihen ist keine Option. Da bin ich eigen

In der Schule gab es eine Bibliothek. Ich glaub ich war in der 5. oder 6. Klasse. Neben den drei Fragezeichen hab ich Agatha Christie gelesen. Und Sherlock Holmes. Nicht unbedingt das Richtige für dieses Alter. Aber das hat mich nicht gestört. Und meine Eltern vermutlich auch nicht.

Was das faszinierende an Büchern ist? Jedes Buch ist eine eigene Welt. Oder ein Universum. Egal ob es kleine Scharmützel zwischen der Förderation und den Romulanern sind, die Magie von Hogwarts oder Märchenmond oder der Serienkiller von Miami. Es sind kleine Ausflüge. Eine Flucht aus dem Alltag. Egal ob es nur ein paar Seiten am Tag sind. Oder ein ganzes Buch. Ja, die Rowling ist umstritten, aber ich vermisse den Zauber und die Spannung, die das Warten auf den nächsten Teil von Harry Potter mit sich gebracht hat. Um dann das Buch an einem Tag zu verschlingen. Der Zauber ist inzwischen verblasst und es gab seit dem kein Buch, was mich so in den Bann gezogen hat.

Die Welt der Bücher hat einen Preis gezahlt. Es gibt, dank EBooks und SelfPublics, eine nie dagewesene Hülle und Fülle an Büchern. Versteht mich nicht falsch. Ich finde das super und habe auch einige Exemplare. Aber ich bin in der Hinsicht mehr wie ein Antiquitätenladen. Vielleicht wie der von Herrn Koreander in der unendlichen Geschichte. Mittelerde ohne die Gefährten ist halt öde.

In den letzten Jahren sind dann doch ein paar Sachbücher bei mir eingezogen. Biographien über Katharina die Große und Elisabeth von Österreich. Zwei bemerkenswerte Frauen in der Geschichte Europas. Okay. Ich hab ein Faible für Monarchien. Eigentlich mehr für die Traditionen. Die Parlamentssitzungen in London sind wesentlich interessanter als bei uns. Weil einiges über die Jahrhunderte erhalten wurde.

Hmm worum ging es noch gleich? Ach ja. Bücher. Bücher sind für mich so wichtig wie Luft zum atmen. Ich wurde während der Ausbildung angemahnt weil mir das Buch, welches die Klasse gelesen hat, zu dünn war. Es waren ungefähr 150 Seiten. Ein anderes Mal waren wir unterwegs um ein Buch zu suchen, welches im Unterricht vorgestellt werden sollte. Im Buchladen war eine Sitzecke. Ich hab mich dahin gesetzt und hab angefangen zu lesen. Dafür wurde ich belächelt. Ich gehe nie aus dem Haus, ohne ein Buch dabei zu haben. Ich lese jeden Tag. Außer ich bin wirklich krank. Dann nicht.

Ich glaube, ich such mir jetzt ein gutes Buch und lass die Sorgen Sorgen sein. Übrigens lese ich am liebsten während eines ordentlichen Sturms im Herbst oder Winter. Mit einer kuscheligen Decke. Tee und Keksen. Einer Kerze und wirklich ekligem Wetter. Das ist die beste Zeit für ein gutes Buch…

3 Kommentare zu „Das Buch #ProjektDings

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